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04.01.2026 - Erstes Langstreckenevent M1 Procar Cup 2026 (Rohrbach)

Langstreckenrennen sind im Rahmen unserer Rennserien leider sehr selten, jedoch folgten fünf Teams dem Aufruf zu einem M1 Procar Cup Event zum Jahresstart 2026 in diesem Format. Mit ein paar Trainingsrunden und einem leckeren Weißwurstfrühstück sind wir in diesen Rennsonntag gestartet. Geplant waren drei Renndurchgänge mit je 10 Minuten Rennzeit pro Spur. Die komplette Renndistanz ergab am Ende die Platzierungen. Wir sind mit den gestellten Motoren gefahren, die auch später für die Sprintrennserie im Rahmen der DTM zur Verwendung kommen sollen. Es gab keine gesonderten Reparaturpausen und somit mussten Beschädigungen am Rennfahrzeug behoben werden, während das Rennen für die anderen weiter lief. Das Team slotracing4ever erwischte die erste Reparatur bereits im ersten Durchgang eiskalt als plötzlich eine der beiden vorderen Federungspunkte komplett zerlegt auf der Bahn herumflog. Die Reparatur dauerte etwa 21 Runden und warf das Team auch in der Stimmung weit zurück. GS-Racing hatte mit mittleren Rundenzeiten von 8,7 Sekunden einen guten Speed an den Tag gelegt, jedoch fuhren die Litzenbrenner mit 8,5 Sekunden an allen vorbei, als wenn sie eine komplett andere Rennserie fahren würden. Zwischen Hopfa-Slot, Woodnail und slotracing4ever war es in Bezug auf die Rundenzeiten rund um 8,8 Sekunden mega knapp und die Boliden fuhren oft im direkten Kampf nebeneinander her. Aufgrund der Litzenbrenner-Performance haben wir uns entschlossen, für jeden Renndurchgang neue Motoren auszulosen. Die bereits gefahrenen Motoren wurden dabei nicht wieder verwendet.

Im zweiten Renndurchgang erwischte der Fehlerteufel dann das Team Woodnail und die Reparatur wurde in etwa 32 Runden durchgeführt. Die komplett neu ausgelosten Motoren zeigten jedoch das gleiche Performancebild in Bezug auf die Teams und hatten somit anscheinend keinen Einfluss auf die erreichbaren Rundenzeiten. Das blieb auch im dritten Durchgang mit nochmal neuen Motoren ebenfalls so. Im somit letzten Renndurchgang konnten alle Teams ohne Fahrzeugreparaturen durchfahren. Das Fahrzeug von Hopfa-Slot ist während des gesamten Rennabends mehrmals durch Unfälle von der Bahn geflogen, benötigte jedoch keinerlei Reparaturen. Bei den Litzenbrennern und bei GS-Racing waren es nur Kleinigkeiten (z.B. Schleifer) die zu kurzen Fahrzeugchecks während der Rennen geführt haben.

Zusammenfassende Analyse: Bei langen Renndistanzen gibt es auch größere Abstände zwischen den einzelnen Teams, jedoch waren die 21 Runden zwischen Platz 1 und 2 schon erschreckend. Rechnet man die durch Reparatur verlorenen Runden der betroffenen Teams heraus, wären die Abstände ab Platz 2 zum hinteren Feld dann mit neun, sechs und vier Runden für ein 120 Rennminuten dauerndes Langstreckenrennen schon normal. Das Reglement passt somit grundsätzlich für ausgewogene, spannende Rennen mit diesen wunderschönen BMW M1 Boliden.

Team slotracing4ever führte nach diesem Rennen noch ein paar Testfahrten durch. Zum einen wurden die Motoren des Siegerteams Litzenbrenner in das Einsatzfahrzeug gebaut und die Rundenzeiten verglichen und zum anderen wurde das Federelement von federnd auf klappernd umgebaut. Zusammenfassend führte keine der beiden Maßnahmen zu einer Verbesserung der Rundenzeit des Einsatzfahrzeuges von slotracing4ever. Es blieb immer bei rund um 8,8 Sekunden pro Runde im Gegensatz zu den Litzenbrennern mit 8,5 Sekunden pro Runde. Leider bleiben somit noch Fragen offen. Schaun wir mal bei einem der nächsten Events. Das könnte zum Beispiel das Langstreckenrennen des SRC P3 in Forsten am Samstag, den 28.03.2026 sein. Da werden die Karten neu gemischt. :-)